Arbeitsgebiete

Trainings mit Hirnverletzten - zuhause ambulant -

Der/die Betroffene fühlt sich oft im eigenen Zuhause, im Dorf und im Stadtviertel am wohlsten und vertrautesten. Wege, Geschäfte, Vereine, Bekannte und Freunde (soweit sie noch Kontakt halten) sind gewohnt und lassen eine gewisse Sicherheit entstehen.

Einzeltrainings gezielt nach Gutachtenlage

Das Hirnleistungstraining orientiert sich für die Betroffenen an deren Wohn- und Lebenssituation. Nach der fachärztlichen Gutachtenlage wird auf die spezielle Problematik der Betroffenen eingegangen. Dabei wird das genutzt, was der Haushalt anbietet, um die vertraute Atmosphäre auszunutzen. Es werden dabei auch überflüssige Anschaffungen vermieden. Im Vordergrund stehen beispielsweise Gedächtnis, Konzentration und Bewegung in der eigenen Wohnumgebung. Die Angehörigen werden, wenn sie wollen, in das Training mit einbezogen. Sie können dann am Ende des Trainings ohne den Trainer weiter mit den Betroffenen arbeiten. Während der Trainingszeit wird Wert auf die Kontakte mit den anderen Diensten wie Hausarzt, Facharzt, Physiotherapie u.a. gelegt. Es sollen alle Helfer über die Fortschritte der Betroffenen informiert sein.

Nachsorge-Angebot

Nach dem Training gilt das Angebot der Nachsorge. Die Betroffenen und Angehörigen sollen die Sicherheit haben, sich bei auftauchenden Fragen und Problemen jederzeit an den Trainer wenden zu können.

Psychologische Unterstützung beim Hirnleistungstraining:

  • Besprechung der Familiensituation, gemeinsame Suche nach Lösungen.
  • Das Schicksal der Betroffenen wirkt sich leider oft auf die ganze Familie aus.
  • Gemeinsam mit dem Trainer kann die gesamte Problem-Situation zum Vorteil für die Betroffenen und eben für die Familie vertraulich besprochen und geordnet werden.
  • So kommt das Familienleben langsam wieder in alltägliche Bewegung.

Hilfen beim Umgang mit den Behörden und anderen Diensten

Oft tun sich die Angehörigen und natürlich die Betroffenen etwas schwer, sich an Behörden oder Verbände - noch dazu mit passend formulierten Anträgen - zu wenden. Hier gibt es bei Bedarf vom Trainer entsprechende Unterstützung.

Typische Fragen dazu:

  • Welche Ansprüche haben die Betroffenen?
  • Wie kann man die Empfehlungen und begonnenen Hilfen von Sozialdienst und Stationspersonal in der Klinik jetzt zuhause am besten umsetzen?
  • Und andere Fragen...

Weitere Angebote bei entsprechendem Bedarf

  • Beratung bei Fragen der Fort- und Weiterbildung für Angehörige und Betroffene.
  • Beratung bei Fragen zur beruflichen Orientierung besonders bei jüngeren Betroffenen.
  • Bei Bedarf Suche nach weiteren Reha-Möglichkeiten.

Zusätzliche Coaching-Angebote

Für die Betroffenen
- Wenn sie den Lebensweg korrigieren oder ganz neu verändern wollen.

Für die Angehörigen
- Die das Beste für die Betroffenen sehen und bei ihrer Sorge um sie möglichst Fehler vermeiden wollen.